Keine Bank für Trump: “Ich brauchte kein Geld”

Nachdem die New York Times über dubiose Finanztransaktionen von Donald Trump berichtete, verteidigte sich der Präsident heute auf Twitter.

Laut dem amerikanischen Magazin, der New York Times, haben Geldwäschespezialisten der Deutschen Bank empfohlen haben, mehrere Transaktionen von Donald Trump und seinem Schwiegersohn Jared Kushner den Bundesbehörden zu melden. Dies sei jedoch von den Führungskräften abgelehnt worden. Der Bericht behauptet außerdem, dass kaum eine Bank mit der Familie Geschäfte machen wollte. Die Deutsche Bank sei das einzige “Mainstream Finanzinstitut, das konsequent bereit war, mit Trump Geschäfte zu machen”.

Donald Trump verteidigte sich Heute auf Twitter und griff dabei die Medien wiederholt an. Er behauptete, dass er kein Geld von den Banken benötigt habe. Daher gebe es auch kaum Geschäftsbeziehungen zu anderen Instituten, auch wenn er die Möglichkeit habe.

“Die Versagende New York Times (sie wird untergehen, wenn ich in 6 Jahren das Büro verlasse) und andere der Fake News Medien schreiben weiterhin falsche Geschichten darüber, dass ich nicht mit vielen Banken gearbeitet habe, weil sie keine Geschäfte mit mir machen wollten. FALSCH! Grund war, weil ich kein Geld brauchte. Sehr altmodisch, aber wahr.”, verteidigt sich Trump auf Twitter.

“Wenn Sie kein Geld brauchen oder wollen, brauchen oder wollen Sie keine Banken. Banken waren schon immer für mich verfügbar, denn sie wollen Geld verdienen. Fake Medien sagen dies nur, um zu verunglimpfen, und verwenden immer unbenannte Quellen (weil ihre Quellen nicht einmal existieren).”, wetterte Trump gegen die Medien.

In seiner Tobsucht bringt Donald Trump sogar die Russland-Affäre mit ein, obwohl diese nicht direkt was mit seinen Finanzgeschäften zu tun hat. Weiterhin beschimpft er die Medien als “Feind des Volkes”. Diese riskante Bezeichnung wiederholte Trump im letzten Jahr mehrfach und führte sogar zu Attantaten auf Nachrichtensender in Amerika.

“Die Mainstream Medien war noch nie so korrupt und gestört wie heute. FAKE NEWS ist eigentlich die größte Geschichte von allen und ist der wahre Feind des Volkes! Deshalb weigern sie sich, den ECHTEN Russland-Schwindel zu beleuchten. Aber das amerikanische Volk ist weise, und versteht, was vor sich geht. Die neue große Geschichte ist, dass Trump viel Geld verdient hat und alles für Geld kauft, er braucht keine Banken. Aber woher hat er das ganze Geld? Könnte es Russland sein? Nein, ich habe ein tolles Geschäft aufgebaut und brauche keine Banken, aber wenn ich sie bräuchte, wären sie verfügbar. Die Deutsche Bank war sehr gut und hochprofessionell im Geschäftlichen – und wenn ich sie aus irgendeinem Grund nicht gemocht hätte, wäre ich woanders hingegangen…..es gab immer viel Geld und Banken zur Auswahl. Sie wären alle sehr Froh darüber, mein Geld zu bekommen. Fake News!”, tobt Trump auf Twitter.

Das demokratisch dominierte Repräsentantenhaus hatte bereits letztes Jahr damit begonnen, die Finanzen des Präsidenten zu durchleuchten. Dabei wurden Unterlagen von diversen Geschäftspartnern und Banken gefordert. Trump und seine Familie blockierten bisher die Dokumentenanfragen mit privaten Klagen. Mitarbeiter der Deutschen Bank berichten nun, dass ihnen dubiose Transaktionen in Zusammenhang mit Trumps Stiftung und Unternehmen aufgefallen sind, welche sie den Behörden melden wollten. Die Führungsebene habe dies jedoch unterbunden.

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